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bvdm: Druckdienstleistungen haben in der Krise besondere Bedeutung für das Funktionieren des Gemeinwesens

Angesichts der stetig steigenden Zahlen von Corona-Infizierten ergreift die Politik zahlreiche Maßnahmen, die die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie eindämmen sollen.

Sogenannten nicht systemrelevanten Organisationen drohen Betriebseinschränkungen und -verbote. Bislang herrscht in der Politik zwar weitgehend Übereinstimmung, dass Medien als kritische Infrastruktur gelten, Journalisten, Druckereibeschäftigte und Zusteller also trotz weiterer Einschränkungen in der Coronakrise ihrer Tätigkeit nachgehen können. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) weist die Politik mit Bezug auf die Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen der Regierung (BSI-KritisV) und das Beispiel der Leitlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für den Sektor Ernährung darauf hin, dass Druck- und Medienbetriebe, die die Sektoren Staat und Verwaltung, Energie, Gesundheit, IT und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Medien und Kultur, Wasser,  Finanz- und Versicherungswesen sowie Ernährung beliefern, unverzichtbarer Teil deren Liefer- und Wertschöpfungskette und damit ebenfalls systemrelevant sind. Entsprechende Schreiben sind den verantwortlichen Stellen auf Bundesebene vom bvdm zugestellt worden.

Denn Druck- und Medienbetriebe statten Behörden, Verwaltungen, Handel, Industrie sowie die systemrelevanten Dienstleister zuverlässig mit Formularen, Informationsschriften, Amtsblättern, Parlaments-Drucksachen, Urkunden, Gesetzes- und Verordnungsblättern, Gebrauchsanweisungen, technischen Dokumentationen, Wahlzetteln, Verpackungen, Ausweisen, Lieferscheinen, Sicherheitskarten etc. aus – also all den Druckprodukten, auf die die Sektoren gemäß BSI-KritisV in ihrem geschäftlichen Alltag angewiesen sind. „Ein Ausfall oder eine Beeinträchtigung entsprechender Branchenunternehmen hätte gerade in Krisenzeiten einschneidende negative Konsequenzen für das von der Regierung angestrebte Funktionieren unserer Gesellschaft“, warnt Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm.

Darüber hinaus unterstützen die Verbände Druck- und Medienunternehmen dabei, ihre Systemrelevanz gegenüber den vor Ort zuständigen Behörden auf Landes- und Kreisebene zu belegen. Nähere Informationen dazu bieten die Landesverbände auf Anfrage, die Kontaktdaten finden sich unter: bvdm-online.de/bvdm/landesverbaende

 

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Foto: © pixabay

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